März 2017:

Im Kunstunterricht befasste sich die Klasse 4c mit dem Thema „Aufräumen“. Zuhause eher ein ungeliebtes Thema, in der Schule jedoch ein großes Vergnügen. Zunächst holten wir uns Rat vom Profi: Ursus Wehrli, ein schweizer Künstler, der das Aufräumen zur Kunst gemacht hat. Er sortiert Gegenstände, aber auch Kunstwerke nach den Kriterien Farbe, Form und Größe.

Zunächst sahen wir einige kurze Filme über seine Arbeiten an, dann legten wir selbst los. Alles wurde auf Wehrlis Art aufgeräumt: Kreiden, Ordner, Magnete, Schuhe, Jacken, Kunstboxen, Bauklötze, Gummibären, sogar sich selbst räumten sie auf. Die Gummibären waren am Ende der Stunde allerdings irgendwie weg. Haben die Kinder wohl endgültig aufgeräumt.

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In den Büchern des Herrn Wehrli holten wir uns nun Anregungen, wie man ein Gemälde „aufräumt“. Dazu muss dieses zunächst mit der Schere in seine Bestandteile zerlegt werden und danach wieder „ordentlich“, also nach Farbe, Form und Größe geordnet, zusammengesetzt werden.

Nun machten wir uns über die Gemälde verschiedener Künstler her: Klee, Mondrian, Matisse, Alt und Miró wurden auf diese Weise aufgeräumt. Das war ganz schön viel Arbeit! Die Ergebnisse können sich allerdings auch sehen lassen. (Tina Renner)

 

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