Warum lesen so wichtig ist?


Leseschule

Lesen ist die entscheidende Schlüsselqualifikation für jede Art des Wissenserwerbs, der Informationsverarbeitung und lebenslanges Lernen. Dennoch ist Lesen für eine wachsende Gruppe von Schülern nicht selbstverständlich. Ihre Alltagskultur ist häufig von Buchferne geprägt.
Die Schule hat deshalb die Aufgabe für Kinder und Jugendliche ein Lesemilieu zu schaffen, in dem über gestaltete Leseumwelten neue Erlebnisräume geöffnet werden und spürbar wird, dass Lesen im Leben sinnstiftend wirkt.
Lesen soll als angenehme, gewinnbringende Aktivität im Schulalltag erfahren werden, die Spaß macht und das Lernen voranbringt.

Lesen verbindet

Das Thema Lesen hat für die Schulentwicklung eine starke Integrationsfunktion: Es betrifft alle Schüler, alle Lehrer, alle Fächer und auch alle Eltern. An der GS/MS Centerville-Süd wurde deshalb die Leseförderung in das Schulprogramm aufgenommen. Das Besondere ist, dass Lesen und Leseförderung nicht mehr nur – wie es die traditionelle Ansicht ist – ausschließlich in den Deutschunterricht gehört. Nein, Leseförderung ist die Aufgabe aller Fächer und alle Lehrkräfte können ihren Beitrag leisten, denn:

 

  • Lesen ist die Leitkompetenz in allen Bereichen schulischen und beruflichen Lernens
  • Lesen ist die zentrale Lernvoraussetzung auch für Schreiben und Rechnen
  • Lesen ist die Basis für das Lernen in allen Unterrichtsfächern

 

Lesen ist Unterrichtskultur

Deshalb lernen

  • alle Kinder der 1. Klassen mit einem gemeinsam Lehrgang das Lesen in individuellem Tempo.
  • alle Schüler wichtige Lesestrategien für den Umgang mit Texten und Büchern mit einem Leselotsen.
  • Jungen und Mädchen, dass Lesen Freude macht, wenn sie nach ihrem Interesse auswählen dürfen. Weil dann oft ein großer Lesehunger entsteht, wurden viele beliebte Buchserien angeschafft.
  • alle Schüler der Mittelschule Texte auf individuellen Kompetenzstufen zu bewältigen.
  • alle Schüler, sich in einer Bibliothek zurechtzufinden und Bücher, aber auch die Neuen Medien gezielt für ihre schulische Arbeit und ihre Interessen zu nutzen.

 

Leseförderung beginnt bereits vor der Grundschule mit Vorkursen für Kindergartenkinder im Jahr vor der Einschulung und unterrichtsbegleitenden Deutschlerngruppen für Schulanfänger mit Migrationshintergrund. Sprachförderung und Leseförderung sind in der Grundschule eng gekoppelt. In der Mittelschule werden die Schüler „dort abgeholt, wo sie stehen“ und systematisch mit Hilfe von unterschiedlichen Trainingsstufen bis zum Schulabschluss gefördert, weil Lesekompetenz der Schlüssel für alle entscheidenden Bereiche des Lebens ist.

 

Lesen macht nicht nur schlau, sondern auch stark

Leseförderung gehört zu den Präventionsaufgaben, denn sie kann nicht nur Lernkrisen verhindern, sondern auch die sinnstiftende Funktion des Lesens vermitteln und damit in Lebenskrisen unterstützend wirksam werden. Und Lesen macht glücklich: auch in der Zeit moderner Medien ist Lesen für viele Menschen eine erfüllende, unterhaltsame Freizeitgestaltung, die bei der Alltagsbewältigung helfen kann.

Lesen macht Spaß, allerdings nur, wenn man es kann. Dieser Aufgabe fühlen sich Schulleitung und Team der GS/MS Centerville-Süd besonders verpflichtet. Deshalb wurde das Merkmal „Leseschule“ im Schulprofil verankert und wird von Mitgliedern der Schulfamilie lebendig ausgestaltet.
Wer Lesen kann, ist nicht nur klar im Vorteil, sondern entfaltet auch eine rege Fantasie für den kreativen Umgang mit Büchern, wie die Kunstwerke vor unserer Schulbibliothek beweisen.

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